Humanes
Metapneumovirus – ein wichtiges neues Atemwegsvirus
13.04.2004 HTR.
Die Ätiologie vieler, auch respiratorischer, Infektionen ist
unbekannt. Gründe hierfür sind zum einen ungenügend
empfindliche Testsysteme, zum anderen existieren bisher unbekannte
Mikroben. Das Problem der ungenügenden Sensitivität beim
Nachweis von Viren ist dank der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR)
deutlich verbessert worden. Wesentlich langsamer schließt sich
die Lücke der respiratorischen Infektionen unbekannter Ursache.
Seit der Erstbeschreibung des humanen Metapneumovirus (HMPV) in den
Niederlanden wird in aktuellen Studien deutlich, dass das Virus häufig
schwere Erkrankungen der unteren Atemwege verursacht. HMPV ist ähnlich
wie das Respiratory Syncytial Virus (RSV) für viele Krankheitsfälle
vor allem bei Säuglingen und kleinen Kindern verantwortlich.
Die Autoren geben eine Übersicht über den aktuellen Wissensstand
zum HMPV (The
New England Journal of Medicine 350: 431-433, 2004)
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...
Dem
SARS-Erreger „auf die Finger geschaut“
Molekulare Evolution des SARS-Coronovirus
während der SARS-Epidemie in China
29.03.04
JS/HTR – Das gibt es – zum Glück - nur selten: Zuschauen,
wie sich ein Erreger an den Menschen anpasst. Chinesische Forscher
verglichen 61 Genom-Sequenzen des SARS-Coronavirus (SARS-CoV) aus
der frühen, mittleren und späten Phase der SARS-Epidemie
mit zwei Schleichkatzen-Virensequenzen. Für jede Phase konnten
die Forscher charakteristische Genotypen ermitteln. Die frühesten
waren den tierischen SARS-CoV-artigen Viren ähnlich. Das Spike-Protein,
ein Oberflächenprotein, reagierte anfangs am stärksten
auf Selektionsdruck und stabilisierte sich im Lauf der Epidemie (The
Chinese SARS Molecular Epidemiology Consortium, Science 303: 1666-69,
2004).
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...
Die „Stille
Epidemie“: SARS ohne Lungenentzündung
Verbreitung
von subklinisch und ohne Pneumonie verlaufenden SARS-Infektionen
in betroffenen Gebieten
12.03.2004 JS/HTR – Das
SARS-Coronavirus (SARS-CoV) ist inzwischen schon recht gut erforscht.
Jetzt untersuchten Forscher aus Hong Kong und China Serumproben
von Bevölkerungs-Stichproben in Hinblick auf die Frage, wie
häufig das Virus in einer Bevölkerung auftritt (Seroprävalenz).
Sie stellten fest, dass auch subklinische SARS-Infektionen auftreten
können sowie SARS-Infektionen ohne Pneumonie. Vielleicht ist
damit die Erklärung gefunden, warum manche SARS-Fälle
scheinbar ohne jeden Kontakt zu anderen Erkrankten aufgetreten
sind (Woo
et al.,2004, Lancet 363:841)
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Aktuelle
Links zur Vogelgrippe/Geflügelpest
07.02.04
HTR - Wird die Vogelgrippe bereits von Mensch zu Mensch übertragen
oder nicht? Wie weit hat sich das Influenzavirus bereits unter
Geflügel und Menschen ausgebreitet? Wir haben für Sie
eine Auswahl von Links mit tagesaktuellen Informationen sowie mit
interessantem Hintergrundwissen zusammengestellt.
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Übertragung
von SARS im Flugzeug
26.01.04 JS/HTR - Im letzten Jahr trat das Schwere Akute Atemwegs-Syndrom
(SARS) in verschiedenen Kontinenten auf und wurde weltweit bekannt. Vor
allem durch den internationalen Flugverkehr verbreitete sich der ursprünglich
in China nachgewiesene Erreger überregional. In einer Studie wurde
das Risiko untersucht, sich auf einer Flugreise mit SARS anzustecken
(Olsen
et al., N Engl L Med 349:2416-22, 2003). Demnach besteht ein gewisses
Risiko, sich bei SARS-erkrankten Flugpassagieren anzustecken, jedoch
wahrscheinlich nicht während der Inkubationszeit.
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Rhinovirus
ist assoziiert mit Asthma-Exazerbationen, hMPV nicht
31.12.2003
HTR/HJS - Australische Forscher haben 179 Kinder mit Asthma daraufhin
untersucht, ob während Exazerbationen bestimmte Viren häufiger
bei Ihnen vorkommen (Rawlinson
et al. JID 187: 1314-1318, 2003). Das würde darauf hinweisen,
dass diese Viren mit Exazerbationen assoziiert sind. Für Rhinovirus
(RV) wurde eine Verbindung gefunden, für humanes Metapneumovirus
(hMPV) nicht.
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Weihnachten
kommt RSV
01.12.2003 HTR - Ist Ihr Kind derzeit schwer erkältet? Dann hat
es wahrscheinlich ein Parainfluenza-Virus erwischt. Die Chancen, dass
eine Mittelohrentzündung hinzukommt, sind hoch und Sie müssen
mit Krupp-Husten rechnen. Wahrsagerei? Nein, Forschung.
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Spätes Impfen erhöht Sterblichkeit ebenso wie zu wenig Impfen
Modellrechnung bestätigt Forderung von Impfexperten
24.11.2003 JS/HTR - Zeitgerechtes - frühes - Impfen senkt die Pertussis-Mortalität
im selben Maße wie höhere Durchimpfungs-raten. Zu diesem Ergebnis
kam die Modellrechnung britischer und schweizer Forscher des Health Protection
Agency Communicable Disease Surveillance Centre in London und der WHO
in Genf (Lancet Infect Dis 3: 413-18, 2003). Eine einfache Erkenntnis,
die in Entwicklungsländern den Unterschied zwischen einem erfolgreichen
und einem gescheiterten Impfprogramm ausmachen kann. Aber auch in Industrieländern
wie Deutschland würde zeitgerechtes Impfen mehr Kinder vor schweren
Infektionen schützen und zu Einsparungen im Gesundheitswesen beitragen.
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Tiefe
Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern
Bericht vom Kieler Symposium am 5.11.2003
HTR
18.11.03 - Jedes Jahr erkranken vor allem in der Wintersaison
Kinder an schweren Infektionen der unteren Atemwege.
Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Therapie und
Prophylaxe ebenso wie neue Erkenntnisse zu Epidemiologie
und Spätfolgen wurden auf dem vierten Symposium über „Tiefe
Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern“ am 05.11.
2003 an der Universitätskinderklinik in Kiel präsentiert.
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Orale
Prednisolon-Therapie im Vorschulalter - pro und contra
HTR
13.11.03 - Verhindert eine orale Prednisolon-Therapie
bei viral bedingten obstruktiven Episoden im Vorschulalter
ein Fortschreiten zum Asthma, oder lindert sie zumindest
die Symptome? Die Untersuchung von Oommen et al. an
der University of Leicester, UK, spricht eher gegen
die Therapie (Lancet 362: 1433-38, 2003)
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Virale
Atemwegsinfektionen bei Immunkomprimierten
04.11.03
HTR - Was in der Bevölkerung meist als „Erkältung“ durchgeht,
kann für immunkomprimierte Patienten zur tödlichen Bedrohung
werden. Hicks et al. geben eine umfassende Übersicht über
die Epidemiologie, Diagnose, Therapie und Prophylaxe weit verbreiteter
viraler Atemwegsinfektionen bei immunkomprimierten Patienten. Sehr
empfehlenswert ist das abschließende Kapitel des Artikels
mit Empfehlungen zur Kontrolle nosokomialer Atemwegs-infektionen – ein
wichtiger Beitrag zum Überleben der Patienten. Der Fokus liegt
auf Influenza-, RSV- und Parainfluenza-Infektionen.
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Bei hämatologischen Malignomen auf respiratorische Viren testen
22.07.03
HRT -
Patienten mit hämatologischen Malignomen sollten regelmäßig
auf respiratorische Viren untersucht werden, fordern Rodrigo
Martino et al. in ihrem Artikel vom Januar diesen Jahres (CID
2003;36: 1-8). So kann verhindert werden, dass sie Viren auf
andere Patienten übertragen und die Behandlung kann am Infektionsstatus
ausgerichtet werden. Virale Atemwegsinfektionen neigen bei diesen
Patienten dazu, bis in die unteren Atemwege vorzudringen und
schwere Krankheitsbilder auszulösen. In einer prospektiven
Studie wurden über 2 Jahre hinweg (Okt. 99 bis Mai 2001)
130 erwachsene Patienten mit hämatologischen Malignomen
auf respiratorische Viren untersucht. weiter...
Nosokomiale
Atemwegsinfektionen vermeiden!
Prof. Dr. J. Forster, St. Josefskrankenhaus und Universitätskinderklinik
Freiburg
16.07.03
JF/HTR - „Na
bitte, es geht doch!“, möchte man ausrufen, angesichts
der Ergebnisse der Studie PRI.DE (Pädiatrische Respirationstrakt
Infektionen in Deutschland). Zumindest in einem Krankenhaus war
es gelungen, das Risiko nosokomial erworbener tiefer Atemwegsinfektionen
(LRTI) besonders niedrig zu halten. Eine wichtige Maßnahme,
denn die Morbidität durch akute Atemwegsinfektionen (ARI)
bei Kleinkindern ist hoch, das Erregerspektrum weit. Respiratory
Syncytial Virus (RSV) ist häufig verantwortlich für
nosokomiale Infektionen, die insbesondere Risikokinder gefährden.
In der prospektiven multizentrischen Studie, an denen 5 Krankenhäuser
in Deutschland beteiligt waren, wurde das Auftreten nosokomialer
tiefer Atemwegsinfektionen sowie durch sie bedingte Todesfälle
bei Kindern bis zu 3 Jahren untersucht. Verbesserte Hygienebedingungen
können die Anzahl nosokomialer Infektionen und damit verbundene
Todesfälle reduzieren. weiter...
Stillen
schützt vor Asthma
HTR
10.07.03 -
Wie groß ist der Einfluss von Stillen in einem Industrieland
auf die Gesundheit von Kindern? Kann es die Morbidität,
verursacht durch Atemwegserkrankungen, insbesondere durch RSV-Infektionen
und Asthma, wirklich verringern? Diesen Fragen gingen australische
Forscher des Institute for Child Health, West Perth, in einer
prospektiven Kohortenstudie nach (Arch Dis Child 2003; 88:224-228).
Ein Jahr lang wurde beobachtet, ob und wie 2.602 lebend geborene
Säuglinge gestillt wurden und ob sie an Erkrankungen der
Atemwege litten. Tatsächlich verringert Stillen die Anzahl
der Atemwegserkrankungen – wenn es lange und konsequent
genug durchgeführt wird. Besonders viel versprechend: Schwere
obstruktive Erkrankungen der unteren Atemwege, wie Asthma, Bronchiolitis
und Bronchospasmus sind bei ausreichend gestillten Säuglingen
seltener. Analog den WHO-Empfehlungen raten die Autoren jungen
Müttern, sechs Monate voll bzw. „überwiegend“ zu
stillen und bis Ende des ersten Jahres die Muttermilch neben
der Beikost nicht abzusetzen. weiter...
Asthma:
Ursachen und Therapien auf dem Prüfstand.
Übersichtsartikel
30.06.03
HTR -
Wie entsteht Asthma? Wann können inhalative Kortikosteroide
wirklich verhindern, dass sich Asthma verschlechtert? Welche
Rolle spielt das respiratory syncytial virus (RSV)? Diese
Fragen diskutiert Miles Weinberger in seinem Übersichtsartikel
im Journal of Pediatrics vom Februar 2003 (S15-S20). Er
kommt zu dem Schluss, dass Asthma bei Kleinkindern typischerweise
mit einer RSV-Infektion beginnt. Das höchste Risiko,
auch im Erwachsenenalter unter chronischem Asthma zu leiden,
haben jedoch Kinder, die auch ohne Beteiligung einer Virusinfektion
der Atemwege (VRI) eine obstruktive Atemwegserkrankung
haben. Obwohl Asthma, das durch VRI ausgelöst wird,
eine hohe Morbidität im Kleinkindesalter verursacht,
hält Weinberger aufgrund der ihm vorliegenden Studien
für diese Kinder regelmäßiges Inhalieren
von Kortikosteroide nicht für effektiv. Dies sei nur
bei Patienten mit chronischem Asthma sinnvoll. Er empfiehlt
stattdessen, VRI-bedingte Verschlechterungen möglichst
früh zu erkennen und in diesen Fällen durch entschiedenes
symptomatisches Behandeln eine Progression zu unterbinden. weiter...
Auslösendes
Virus sollte Therapie bei Asthma-Exazerbation bestimmen
Übersichtsartikel
03.06.03
HTR - Asthmaanfälle, die durch Virusinfektionen
ausgelöst werden, sind oft resistent gegen Standardtherapien
wie Bronchodilatatoren und inhalierte Kortikosteroide.
James E. Gern beleuchtet in seinem Artikel im Journal
of Pediatrics (Februar 2003, S9-14) mögliche Ursachen
und zeigt auf, wo neue Therapien ansetzen könnten.
Aktuelle Studie sprechen dafür, dass übliche
Erkältungsviren wie das respiratory syncytial virus
(RSV) oder Rhinovirus (RV) bis in die unteren Atemwege
vordringen. Die Immunantwort infizierter Epithelzellen
trägt zur Entzündungsreaktion in den Atemwegen
bei und kann sowohl die Symptome der Erkältung verstärken
als auch die Atemwegsobstruktion. Zudem gibt es Hinweise,
dass spezifische Interaktionen zwischen allergischer
und virusbedingter Entzündungsreaktion, die Dysfunktion
der unteren Atemwege verstärken. Hinzu kommt, dass
reduzierte Antworten von T-Helfer-1-ähnlichen Lymphozyten
während eines Virusinfektes das Risiko schwerer
Virusinfektionen bei Patienten mit Allergien und Asthma
erhöhen. >>> weiter
Schweres
Akutes Atemwegs-Syndrom (SARS)
07.04.03
ERD - Forscher
stehen immer noch vor einem Rätsel. Mehrere Tausend Fälle
und hunderte Tote sind innerhalb weniger Wochen aus mittlerweile über
20 Ländern gemeldet worden, berichtet die Weltgesundheitsorganisation
(WHO). Und jeden Tag kommen neue Fälle hinzu. >>> mehr
Zunahme
der Pleuraempyeme
27.03.03
JW - Auf
die richtige Wahl des Antibiotikas bei der Primärtherapie von
bakteriellen tiefen Atemwegsinfektionen kommt es an !
Viele Dinge, die man als Arzt im Studium lernt bleiben immer gültig;
andere sind einem Wandel unterworfen. Vielfach hatten wir an dieser Stelle über
Antibiotikaresistenz und geographische Unterschiede derselben berichtet.
Die wichtigsten bakteriellen Erreger, bei hoher Durchimpfungsrate mit der
Hib-Vakzine sind die Pneumokokken. >>> mehr
Unwissenheit
führt zu unnötigen Arztbesuchen
21.02.03
FRS -
Banale Erkältungskrankheiten führen Jahr für
Jahr zu Millionen von überflüssigen Arztbesuchen
von Erwachsenen und Kindern. Neben erheblichen Behandlungskosten
kommt es auch zu unnötigen Verschreibungen von Antibiotika.
Eine amerikanische Studie belegt nun, dass daran vielfach
auch die Fehleinschätzung von Eltern bezüglich
Ursache und Therapie von „Erkältungen“ beteiligt
ist. >>> mehr
Hohe
Hospitalisierungsraten bei Kindern mit Influenza in Hongkong
12.02.03
FRS -
In westlichen Ländern treten Influenza- und RSV- Epidemien
häufig zeitgleich auf. Daher ist es schwierig, die Zahl
der durch Influenza bedingten Krankenhausaufenthalte bei
Kindern abzuschätzen – zumindest solange keine
Erreger-Diagnostik durchgeführt wird. Dagegen verlaufen
beide Epidemien in Hongkong nicht immer synchron. Die Hospitalisierungsraten
wegen akuter Atemwegsinfektionen lassen sich dort also durchaus
beurteilen, eben in den Jahren nicht zeitgleichen Auftretens
der beiden Krankheiten. >>> mehr
Systemische Glucocorticoide bei obstruktiver Bronchitis?
Systemische
Glucocorticoide spielen eine sehr wichtige Rolle in der Therapie
akuter Asthmaanfälle. Es ist jedoch umstritten, ob auch
bei obstruktiven Bronchitiden ein therapeutischer Nutzen
durch den Einsatz dieser Substanzklasse besteht. >>> mehr
Influenzaimpfung
auch bei Asthma
Die
durch das Influenza-Virus ausgelöste Grippe fordert
besonders unter Asthmapatienten viele Todesopfer. Impfungen
gegen Influenza wurden jedoch für diesen Personenkreis
bislang kaum gegeben, da unklar war, ob sie das Asthma
noch verschlimmern. Jetzt bescheinigt eine amerikanische
Studie dem Influenzaimpfstoff Unbedenklichkeit auch für
Asthmakranke. ... >>> mehr
Katastrophale Infektionen
Einem
Bericht des Internationalen Roten Kreuz zufolge sterben
pro Jahr weit mehr Menschen an Infektionskrankheiten
als durch Umweltkatastrophen. Dies ist erstaunlich, besonders
angesichts einer intensiven medizinischen Forschung sowie
der ständig neu entwickelten Antibiotika und Impfstoffe.
So starben im Jahr 2000 weltweit 160 mal mehr Menschen an AIDS, Malaria,
Atemwegsinfektionen und Parasitenbefall als durch die Erdbeben in der
Türkei, Überschwemmungen in Vene-zuela oder durch Wirbelstürme
in Indien. Und die Tendenz für die Zukunft ... >>> mehr
Allergiebehandlung und Impfen
Eine
sehr erfolgversprechende Therapie für Kinder mit
bestimmten Allergien ist die Hyposensibilisierungsbehandlung,
auch Spezifische Immuntherapie (SIT) genannt. Für
eine Therapie geeignet sind besonders ... >>> mehr
Keuchhusten
bei Erwachsenen
Entgegen
der immer noch verbreiteten Meinung handelt es sich bei
Keuchhusten (Synonym: Per-tussis) nicht ausschließlich
um eine „Kinderkrankheit“. Auch Erwachsene
sind oft mit dem Bakteri-um Bordetella pertussis infiziert. ... >>> mehr
Off-label-Gebrauch
von Arzneimitteln
Die
gesetzlichen Krankenkassen sind auch weiterhin nicht generell
dazu verpflichtet, diejenigen Medikamente zu bezahlen,
die für eine Therapie außerhalb des durch die
Zulassung festgelegten Anwendungs-gebietes verordnet wurden.
Unter bestimmten Voraussetzungen... >>> mehr
Konnatale
LCMV-Infektion - die DifferentialdiagnoseDas
Lymphozytäre Choriomeningitis-Virus (LCMV) gehört
zur Familie Arenaviridae, es kommt weltweit vor und
seine Übertragung auf den Menschen erfolgt durch
Kontakt mit infiziertem Mäuse- oder Hamsterkot
bzw. auch mit Speichel oder Urin. Die konnatale Infektion
mit LCMV erfolgt transplazentar während einer
Virämie bei der Mutter und stellt ein Teratogen
für den Foeten dar. ... >>> mehr |