Bilanz der Saison Influenza 2004/2005 weltweit
Influenzaviren werden in die Typen A, B und C unterteilt. Aufgrund der antigenen Eigenschaften ihrer Hüllproteine werden die Influenza-A-Viren weiterhin in 15 Hämagglutinin- und 9 Neuraminidase -Subtypen unterteilt.
Die weltweite Influenza-Saison 2004/2005 dauerte von Oktober 2004 bis Mai 2005. Es dominierte Influenza A vom Subtyp H3N2, sie löste Influenza-Ausbrüche in Asien, Europa (u.a. Deutschland) und Nordamerika aus, gemeldet wurden Erkrankungen an H3N2-Viren auch in Afrika, Südamerika und Ozeanien. Influenza-A-Viren vom Subtyp H1 zirkulierten in den meisten Teilen der Welt nur in geringem Maße. Sie wurden aus Proben von Influenza-Kranken in Afrika, Asien, Europa (auch Deutschland) sowie Nord- und Südamerika isoliert.
Da Impfstoff vor der Influenza-Saison hergestellt werden muss, stellt sich die Frage, wie gut der Impfstoff der Saison 2004/2005 mit den tatsächlich zirkulierenden Viren übereinstimmte. In den USA waren alle Influenza-Virus-Isolate vom Typ H1N1 dem aktuellen Impfstamm ähnlich, von den H3N2-Isolaten entsprachen jedoch nur 22 % dem Impfstamm, so dass für den zukünftigen Impfstoff ein anderer H3N2-Influenza-Viren-Stamm empfohlen wird.
Influenza-B-Ausbrüche gab es in Asien und Europa (Dänemark, Irland, Niederlande). Influenza-B-Viren wurden außerdem in Afrika, der Karibik, weiteren europäischen Ländern (u.a. Deutschland), Nord- und Südamerika sowie Ozeanien isoliert.
Weitere Informationen über die Influenza und die aktuelle Situation der H5N1-Vogelgrippe sind u.a. unter folgenden Adressen zu finden:
www.phppo.cdc.gov/HAN/ArchiveSys/ViewMsgV.asp?AlertNum=00221.
www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en.
13.09.2005 JS/HTR
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